Russell Hobbs Mix and Go Test: Günstiger Alleskönner

Russell Hobbs Mix and Go Test: Günstiger Alleskönner

Smoothies sind nicht ohne Grund so beliebt: Mit Hilfe von Obst und Gemüse lassen sich leckere Getränke herstellen, die auch noch sehr Gesund sind. Smoothies können sogar ein ganzes Mittagessen ersetzen und besitzen viele wertvolle Inhaltsstoffe. Doch wirklich Spaß macht das Smoothie-Mixen nur, wenn keine großen Gerätschaften aufgebaut und gesäubert werden müssen. Hier kommt der Smoothie Maker ins Spiel: In sekundenschnelle kann der Drink einfach direkt in der Flasche püriert werden – fertig ist der Smoothie. Wir haben uns den Russell Hobbs Mix and Go einmal näher angeschaut und zeigen euch, wie das Gerät in unserem Test abschneidet!

Russell Hobbs Mix and Go im Unboxing


In unserem Unboxing zeigen wir den Russell Hobbs Mix and Go Cool im Detail und nehmen den Smoothie Maker das erste Mal in Betrieb.

Lieferumfang: Viel dabei für den Preis

Mit in der Originalverpackung liegt natürlich der Standmixer, dazu aber auch noch zwei BPE-freie Plastikflaschen in grüner und transparenter Farbe mit je einem Trinkverschluss, der Mixer-Aufsatz, der auf die Flasche aufgedreht werden kann und dazu noch zwei kleine Kühlakkus, die in der Kühltruhe eingefroren werden können. Für den günstigen Einstiegspreis von rund 20 Euro bietet der Russell Hobbs Mix & Go Cool einen ordentlichen Lieferumfang, den wir uns auch bei anderen Herstellern wunschen würden.

Der Smoothie Mixer im Detail: Gute Verarbeitung mit kleiner Macke

Der Standmixer an sich fällt schon beim Auspacken angenehm wertig auf: Er ist gut verarbeitet und fühlt sich sehr stabil an. Das Design ist gerade für moderne Küchen Klasse. Das Gerät ist in weißem Glanzlack gehalten und hat einen grünen Standfuß, der im Übrigen mit drei kleinen Saugfüßen einen sehr stabilen Stand bietet. Der Standmixer wie auch die Trinkflaschen haben einen praktischen Tragehenkel, der das Aufstellen und Mitnehmen noch leichter. Das Gerät selbst hat keinen Anschaltknopf: Der Mixer wird durch herunterdrücken der Flasche aktiviert, wie man in unserem Unboxing-Video gut sehen kann. Das funktioniert durchwegs gut, in allen Testläufen haben wir den Mixer nie versehentlich betätigt. Das einzige, was das gute Gesamtbild des Mixers etwas trübt, ist das schwarze Plastik-Antriebsrad des Russell Hobbs Mix & Go. Drückt man die Flasche nicht mit Kraft in den Mixer, entsteht hier schwarzer Abrieb, der darauf schließen lässt, dass das Gerät vielleicht doch nicht so lange hält, wie man es gerne hätte. Dem Smoothie-Geschmack tut das aber keinen Abklang, da der Abrieb nicht in den Smoothie gelangen kann. Ausserdem können die Rückstände leicht abgewaschen werden. Nach gut zwei Wochen Test konnten wir noch keine Abnutzungserscheinungen an den beiden Antriebsrädern feststellen.

Trinkflaschen mit vielen kleinen Details

Die Trinkflaschen des Russell Hobbs Mix and Go haben eine praktische, ergonomische Form und sind schlank und sportlich designed. Das BPE-freie Plastik erweist sich in unserem Test leider als etwas kratzeranfällig. Dafür sind die Trinkflaschen mitsamt der Deckel spülmaschinenfest und halten auch im Alltagseinsatz dicht – eine Sauerei in der Arbeitstasche müssen Sie also nicht befürchten. Die Abdeckung des Trinkdeckels lässt sich in der „Trinkposition“, also im offenen Zustand, arretieren und stört so beim Trinken nicht. Der Deckel hat zudem einen praktischen Tragehenkel, der ganz im Design des Russell Hobbs Mixers gehalten ist.

Russell Hobbs Mix and Go im Einsatz

Typisch Mixer verrichtet auch der Russell Hobbs Mix and Go seinen Einsatz recht lautstark. Der Motor hat viel Power und püriert auch Apfelstücke in sekundenschnelle, ohne hängen zu bleiben. Wichtiger Tipp: Nutzt beim Smoothie mixen immer genug Flüssigkeit (das Obst sollte bedeckt sein), dann kann der Smoothie Maker richtig arbeiten. Bis jetzt hat der Russell Hobbs Mix and Go mutig jede Aufgabe gemeistert, den wir ihm „in den Rachen“ geworfen haben. Wir werden diesen Testbericht hin und wieder updaten, um Sie auf dem neuesten Stand zu halten!

Kalte Smoothies fürs Handgepäck: Der Kühlakku

Eine nette Dreingabe sind die beiden Kühlakkus: Sie werden einfach mit Wasser gefüllt und dann eingefroren. Nach ein paar Stunden können die Eis-Sticks dann in den Deckel eingeschraubt werden (siehe Fotos) und kühlen den Smoothie zuverlässig auf eine angenehme Trinktemperatur. Weiterer Vorteil: Der Smoothie bleibt so auch etwas länger frisch. In unseren Versuchen hielt der Kühlakku die Temperatur recht zuverlässig über drei bis vier Stunden. So kann man den Smoothie auch problemlos mit in die Arbeit oder auf einen Ausflug mitnehmen.

Fazit

Pro:

  • Genug Power auch für Eiswürfel und gefrorene Früchte (300 Watt)
  • Zwei Kühlakkus im Lieferumfang
  • Trinkverschlüsse und Flaschen spülmaschinenfest
  • Praktische und dichte Trinkverschlüsse
  • Günstiger Preis (ca. 20 Euro)

Contra:

  • Plastikabrieb am Antrieb (Langlebigkeit des Geräts?)
  • Trinkverschluss etwas schwer zu reinigen
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