Ratgeber Smoothie Maker: Leckere Smoothies im Handumdrehen

Ratgeber Smoothie Maker: Leckere Smoothies im Handumdrehen

Smoothies – die Getränke aus zerkleinertem Obst liegen voll im Trend. Klar, ist es doch auch bei keiner anderen Zubereitungsart so einfach, die empfohlene Menge an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zu sich zu nehmen. Für den extra Schluck Power hält der Markt schließlich auch noch grüne Smoothies bereit, die neben Obst auch große Anteile an Gemüse und vor allem Pflanzengrün enthalten.
Das Angebot an Smoothies in den Supermarktregalen ist riesig. Und leider ist auch der Preis dementsprechend groß, nicht selten werden bis zu 5 Euro für 250 ml verlangt. Viele Verbraucher fragen sich daher, ob und wie man Smoothies einfach und schnell selber zu Hause zubereiten kann. Wir haben uns deshalb mal umgesehen und gängige Mixer auf Ihre Smoothie-Tauglichkeit hin überprüft.

Vor dem Kauf: Die Smoothie Maker Checkliste

1) Drehzahl: Unter 4000 Umdrehungen pro Minute geht gar nichts! Je höher die Drehzahlen, desto feiner wird das Ergebnis. Ein gutes, schnell drehendes Schneidwerk ist in der Lage, Pflanzenzellen zu zerstören und die dort enthaltenen Inhaltsstoffe freizugeben. So gelangen nicht nur Unmengen an Vitaminen und Mineralien in den Smoothie, auch die Bekömmlichkeit wird erhöht. Bei Grünen Smoothies ist eine optimale Zerkleinerung das A und O: Da der menschliche Magen nicht auf die Verwertung von harten Pflanzenfasern ausgelegt ist, muss hier ordentlich Vorarbeit geleistet werden. Je kleiner die Pflanzenanteile im Smoothie sind, desto einfacher hat es der Darm, die Inhaltsstoffe aufzunehmen. Wer sich eingehend mit Grünen Smoothies beschäftigen will, der sollte beim Kauf unbedingt auf Drehzahlen ab 20.000 Umdrehungen pro Minute achten.

2) Drehmoment: Hohe Drehzahlen benötigen Unterstützung von ausreichend Drehmoment. Nur durch genügend Antriebsleistung können harte Bestandteile wie Obstkerne, gefrorene Zutaten oder Eis ordentlich zerkleinert werden. 1,5 – 2 kW Antriebsleistung sollten Profimixer schon mitbringen, um für alle Einsatzzwecke gerüstet zu sein. Bürstenlose Magnetmotoren, die in den meisten Geräten der Oberklasse verbaut werden, sorgen für lange Haltbarkeit und geringen Verschleiß.

3) Bedienbarkeit: Einstiegsmodelle haben häufig nur einen Schalter für An und Aus. Für den gelegentlichen Einsatz reicht eine Betriebsart auch vollkommen aus. Wer jedoch häufig Smoothies zubereitet, sollte auf stufenlose Drehzahleinstellung achten. Praktisch sind auch Timer-Funktionen oder gar vorinstallierte Programme für unterschiedliche Smoothies.

4) Reinigung: Der Mixbecher und das Schneidwerk sollten spülmaschinenfest sein und möglichst aus robustem Glas bestehen. Kunststoffbecher können unter Umständen unschön verfärben und den Geschmack verfälschen. Achtet beim Kauf auch darauf, dass möglichst wenig Kanten und Stufen an der Basis des Gerätes vorhanden sind – dies erleichtert das Saubermachen!

Smoothie Maker im Test

Der Profimixer

In Küchenfachgeschäften oder im Internet werden Profigeräte ab 500 Euro angeboten. Diese häufig direkt als Smoothie Mixer vertriebenen Geräte finden in der Gastronomie Verwendung, in den letzten Jahren schaffen sich aber auch immer mehr Privathaushalte einen Profimixer an. Ein sehr hohes Drehmoment, Drehzahlen bis 40.000 Umdrehungen pro Minute und robuste Antriebstechnik zeichnen die Oberklasse der Mixer aus. Im Gegensatz zu günstigen Einstiegsgeräten ist die Antriebseinheit in der Regel aus Metall gefertigt – so dass nicht wenige Hersteller fünf oder mehr Jahre Garantie auf ihre Geräte geben. Für unseren Test haben wir wieder zwei Smoothies zubereitet, einmal den klassischen Obst-Smoothie, einmal einen Grünen Smoothie aus Spinat, Möhrengrün und einem Schuss Olivenöl. In beiden Fällen konnte uns der Profimixer vollends überzeugen. Der Obstsmoothie ist in Sachen Konsistenz und Geschmack selbst industriell gefertigten Produkten überlegen, der Grüne Smoothie ist in Perfektion zerkleinert und alle Zutaten haben sich wie gewünscht zu einer homogenen Masse vermengt. Top!

Der Küchenmixer

Ab 20 Euro lassen sich Küchenmixer in jedem gut sortierten Elektrofachmarkt erwerben. Die Geräte bestehen immer aus zwei Teilen: Die Motor- und Antriebseinheit, die gleichzeitig auch als Standfuß dient, und dem Mixeraufsatz mit Deckel. Somit ist immerhin schon mal gewährleistet, dass die Küche bei der Zubereitung von umherfliegendem Obst und Gemüse verschont bleibt. Unser Testgerät soll laut Hersteller bis zu 5000 Umdrehungen pro Minute schaffen und ist von der Leistung her auf die Zerkleinerung von Obstkernen ausgelegt. Wir lassen uns überraschen und füllen den Smoothie Maker (so wird er beworben) mit reichlich Obst. Der Antrieb des Gerätes geht dabei von der ersten Sekunde an direkt zur Sache. Innerhalb von 30 Sekunden erhalten wir ein halbwegs fein püriertes Getränk, was optisch durchaus mit den käuflich zu erwerbenden Smoothies mithalten kann. Leider müssen wir auch hier feststellen, dass nicht alle feinen Kerne, insbesondere von Erdbeeren, komplett zerkleinert werden. Wer damit leben kann, dem kann der Küchenmixer für die Zubereitung von Smoothies durchaus empfohlen werden. Doch was ist mit grünen Smoothies, also Getränken aus Gemüse und Pflanzengrün? Insbesondere hierbei ist eine perfekte Zerkleinerung wichtig, denn nur dadurch können die wertvollen Inhaltsstoffe aus dem Blattgrün aufgeschlüsselt und überhaupt für die Verwertung in unserem Körper bereitgestellt werden. Leider überzeugt der Küchenmixer hier weniger. Das Blattgrün wird zwar zerteilt, allerdings erhalten wir eher eine fasrige Masse. Hier machen sich das schwache Drehmoment und das im Vergleich langsam drehende Schneidwerk bemerkbar. Doch auch hier gilt: Wer mit diesem Ergebnis leben kann und nicht auf super fein zerkleinerte Smoothies besteht, der ist mit einem solchen Gerät gut bedient. Vorallem für Einsteiger und gelegentlichen Smoothie-Genießern ist ein solcher Smoothie Maker empfehlenswert.

Der Handmixer

Ein Handmixer, oder auch Pürierstab genannt, findet man in so ziemlich jeder Küche. Auch mit diesen Geräten kann man Smoothies zubereiten, denn sie verfügen über eine rotierende Schneide, mit der man Obst und Gemüse zerkleinern kann. Zur Zubereitung unseres Selfmade-Smoothies braucht es also nur noch ein hohes Gefäß und reichlich Obst. Doch schon bei der Herstellung wird klar, warum der Handmixer nicht die erste Wahl sein wird: Das zerkleinerte Obst spritzt aus dem Gefäß und verteilt sich großzügig in der Küche. Auch das Ergebnis ist alles andere als lecker. Die kleinen Schneiden, nur geringe Umdrehungszahlen pro Minute und ein schwaches Drehmoment lassen unseren Smoothie stückig werden. Er erinnert uns von der Konsistenz her eher an Fruchtmus. Harte Kerne werden vom Handmixer kaum bis gar nicht zerkleinert und machen sich unangenehm im Mund bemerkbar. Der Handmixer ist in unserem Test für die Zubereitung von Smoothies klar durchgefallen.

Fazit

Abgesehen vom Handmixer eignen sich sowohl günstige Einstiegsgeräte als auch Profimixer für die Zubereitung von Smoothies. Insbesondere für all diejenigen, die nur ab und zu einen Smoothie zubereiten wollen, lohnt sich die Anschaffung eines günstigen Gerätes. Für ambitionierte Smoothie-Trinker, die ihren täglichen Mineralstoffbedarf über Smoothies decken wollen und vor allem auf die Kraft der Grünen Smoothies setzen, empfehlen wir die Investition in ein hochwertiges Profigerät.

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